Dienstag, 15. Juni 2010

Fußball folgt auf dem Fuße

Es gibt Fußballspieler mit Humor. Thierry Henry ist sicher einer davon. Ein Beweischen?



Der Klassiker der verspielten, humorvollen Jungs ist ohne Frage Maradonna.



Heute ist er Trainer der Argentinischen Nationalmannschaft, und dafür berühmt, guten Whisky und Zigarren genussvoll zu konsumieren. Wozu, um es genießen zu können, ebenfalls viel Humor gehört.

Freitag, 4. Juni 2010

Ölpest - Es gibt auch gute Nachrichten

Gute Nachrichten für uns und BP - diese Tiere haben es hinter sich.

Wer gerade sein Frühstück im Mund hat, sollte es vielleicht vorher herausnehmen.

Mittwoch, 2. Juni 2010

Kung-Fu-Bär

Was Zoo-Tiere aus Langeweile alles erfinden, um sich beschäftigt zu halten. Dieser hier z.B. pflegt seinen eigenen Kung-Fu-Stil.

Montag, 31. Mai 2010

Warum Lena gewonnen hat

Weil sie Humor hat.



Via koepke.net

Mittwoch, 19. Mai 2010

Unfreiwillig komisch

Die Griechische Botschaft mit einem Statement zur Wirtschaft des Landes. (Un)freiwillig komisch? http://www.griechische-botschaft.de/wirtschaft/

(Aktualisierung: Offenbar hat man in der Botschaft gemerkt, dass man lustig ist, und hat den Text inzwischen angepasst: "Die Seite wird aktualisiert". Es wird dadurch noch lustiger.)

Falls sich das mal geändert haben sollte, hier der Screenshot:
griechische_wirtschaft

Bei all den wirtschaftlichen Katastrophen und Kataströphchen muss einem klar werden, dass seit dem Altertum nur eine Aktie stabil ist: die Aktie des Goldes. Ich investiere nur noch in Gold-Münzen.

Donnerstag, 29. April 2010

Venus, Merkur und Mond

Popsangesakrobaten/-clowns aus den 90ern schwören ihre Liebe beim Mond und den Sternen im Himmel. Die Nasa hingegen beschwört die Sterne nicht, sie versucht, sich mit ihnen zu verständigen. Auf Vertragsbasis. Sie befinden sich gerade in der Phase eines Modellvertrages. Nasa darf die Sterne ablichten und sie uns unter anderem als Bild des Tages zur Ansicht und Ergötzen bereitstellen.

Spektakulär sind sie alle. Aber besonders schön finde ich dieses Bild von der Venus, Merkur und unsrem Freund, dem Mond, die an diesem Tage in besonderer Konstellation zueinander stehen:

Venus, Merkur und Mond

Und, sind wir nicht schön? Wir, mit unserem Mond und Erde und uns in dem Universum? Wenn uns jemand von außen zuschaute, würde er sich sicherlich am Anblick erfreuen - er würde den Ton ausstellen, den Lärm, den wir am Fließband produzieren, kann niemand ertragen, aber den Anblick kann man sich gefallen lassen.

- Was als guter Lärm noch anginge, wäre die Moldau von Smetana. Als Soundtrack für uns in unsrem Universumchen, mit unsrem Freund, dem Mond, wäre dieses Stück genau richtig. - Klänge wie "I swear" von All 4 one, gingen überhaupt nicht an. Ich weiß es genau.

Woher ich es weiß? Ich habe Phantasie im Kopf. Damit kann ich mir originalgetreu und im Detail anschauen, wie wir von außen ausschauen. Und die Moldau fließt von Ohr zu Ohr, Wörter wie I swear kommen nicht vor.

Das ist meine Methode, um schlechte von guter Musik zu scheiden. Die Methode heißt: Prüfe-ob-ein-Musikstück-als-Soundtrack-zu-unsrem-Universumchen-passt.

Und noch ein Tipp für den Hausgebrauch: Schließ ein Auge, schließ das zweite, denk dir ein Polyversum. Picke dir ein Universum daraus, stell dich drauf, mach das Auge auf, dann das andere, und schau auf ein Universum, das dem, auf dem du stehst, gegenüber liegt.

Und nun: denk Musik.

Donnerstag, 22. April 2010

Ruhm

Du hast dich nicht gerade mit Ruhm bekackt. Sagt sie zu mir.
Du hast aber eine gewählte Ausdrucksweise, Süße.
Diese Art habe ich von dir. Du hast ein Talent, salopp, arrogant, dreckig und trotzdem gewählt zu sprechen. Ich weiß nicht wie du es machst, aber bei dir klingen seriöse Themen lächerlich und an sich lächerliche Themen seriös.
Das kommt vor.
Ich kenne dich seit langen Monaten, und weiß immer noch nicht, wie du zu manchen Dingen stehst. - Und du lenkst ab.
Ich lenk doch nicht ab.
Doch. Ich will über die Sache vorhin sprechen. Und anstatt darauf einzugehen, kritisierst du meine Ausdrucksweise.
Ich kritisiere doch nicht.
Siehst du, du machst es schon wieder!
Was mache ich schon wieder?
Du lenkst ab.
Mache ich nicht. Wer sich komisch ausdrückt, muss sich nicht wundern, dass er keine anständige Antwort bekommt.
Das war jedenfalls eine Scheißaktion.
Das ist normal.
Sowas ist doch nicht normal!
Doch, das habe ich von meinem Deutschlehrer gelernt. Später habe ich es überprüft und festgestellt, dass er Recht hat.
Wovon redest du eigentlich?
Die Art und Weise der Frage bedingt Art und Weise der Antwort.
Hör auf damit ...
Zum Beispiel wer höflich fragt, bekommt meist eine höfliche Antwort.
Du sollst aufhören!
Siehst du. Das meine ich. Meine Oma hat immer gesagt, wer schreit, hat Unrecht. Das ist im Prinzip dasgleiche wie die Sache mit den adäquaten Antworten.
Ich schreie nicht!
Natürlich schreist du. Würdest du nicht schreien, gäbe ich dir eine adäquate Antwort. Ist doch logisch.
Ich schreie nicht!
Dass du schreist, merkst du daran, dass ich dir nicht adäquat antworte.
Jetzt widersprichst du dir selbst!
Wieso?
Weil, falls ich wirklich schreie, du blöde antwortest. Und damit sind deine Antworten adäquat. Wer dumm fragt, dem wird dumm geantwortet.
Also gibst du zu, dass du schreist.
Hör jetzt auf. Ich hatte echt Angst um dich, du Spinner.
Ich nicht.
Ach du!
Ich hatte Angst um dich.
Er war einen Kopf größer als du.
Das besagt nichts über das Stärkeverhältnis.
Er war auch stärker.
Er hat dich schief angeguckt.
Er hat meinen Arsch mit seiner Pranke gequetscht! Das tat außerdem höllisch weh.
Echt? Das hatte ich gar nicht bemerkt.
Lass das in Zukunft bitte.
Geht nicht. Wer dich schief anguckt, muss erfahren, dass es Konsequenzen nach sich zieht.
Er geht bestimmt in die Muckibude.
Für eine Weile nicht mehr.
Weißt du was? - Ich revidiere meine Meinung. Du hast dich doch mit Ruhm bekackt.
Sie umarmt mich.

Dienstag, 20. April 2010

Bilder vom Eyjafjallajökull

Und zwar ziemlich krasse. Ist es notwendig, extra zu erwähnen, dass Bilder von einem Vulkanausbruch und seiner Umgebung "krass" sind? Beim Eyjafjallajökull kann man das ruhig dazu sagen, weil er zum Beispiel den Ätna in einen Schatten aus Asche stellt.

Was den Eyjafjallajökull ebenso sympathisch wie schön macht, ist die Tatsache, dass es ein Naturschauspiel ist, das keine Menschenopfer für seinen Kult fordert. Kein Mensch wurde bis dato von Aschebrocken erschlagen, nicht mal erschrocken. Nicht ein Schaf musste sich tot husten. Nicht ein einziger Wal wurde am Strand zum Möwenfuttermaterial. Nicht ein Vogel war wegen schlechter Sicht gegen eine Wand geflogen. Nicht eine einzige Baugenehmigung sorgte für Aufregung.

Dafür steht der Vulkan, schaut es euch selber an, wie ein Model vor der Kamera, als wäre er für nichts anderes da.

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In den USA, im Osten, gibt es die Stadt Boston dot com. Dort werden diese Fotos gehostet.

Viele Flieger durften zwar nicht fliegen, doch dafür feierten die Fähren der schwedischen Stena Line, wie man aus gut unterrichteten Kreisen vernimmt, einen neuen User-Rekordgewinn.

Dazu fällt mir ein Gedicht vom Herzen*:

Nach Islandien, nach Islandien
Lasse mich den Fuß bewagien,
Wo der Berg gen Himmel schreit:
Wovon Asche in Europa landet,
Wo kein Wal deswegen strandet,
Und von fern der Eyja speit -
Dahin, Alter, lass mich ziehn!

*frei nach Schulerbubens Wanderlust

Und zwar meine.

Wer wills wissen?

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